Entdecken Sie die monumentale Achse von Paris, von napoleonischem Ruhm über die Ikonen der Belle Époque bis hin zu Symbolen der Moderne.
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Die Reise beginnt im Epizentrum der Pariser Größe, auf dem Platz Charles de Gaulle. Der Triumphbogen ist das ultimative Symbol für Napoleons militärische Herrlichkeit, ein Denkmal zu Ehren seiner Großen Armee. Beauftragt nach dem Sieg bei Austerlitz, dauerte der Bau 30 Jahre. Die monumentalen Reliefs, die die Fassaden schmücken, zeigen Schlüsselmomente aus der Zeit der Revolution und des Kaiserreichs. An seiner Basis befindet sich das Grab des Unbekannten Soldaten mit dem ewigen Feuer, das den Triumphsymbol in einen Ort der Ehrung und Reflexion verwandelt.
Vom Triumphbogen aus beginnt ein Spaziergang entlang der berühmtesten Allee der Welt. Im 17. Jahrhundert von André Le Nôtre, dem Gärtner Ludwigs XIV., entworfen und als Verlängerung der Tuilerien-Gärten konzipiert, hat sie sich im Laufe der Zeit zum pulsierenden Herzen von Paris entwickelt. Der Name bezieht sich auf das mythische Land des ewigen Glücks. Die Allee wurde zum Schauplatz der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte Frankreichs, von der jährlichen Militärparade zum Bastille-Tag bis hin zur fröhlichen Feier der Befreiung der Stadt im Jahr 1944. Heute ist es auch ein globales Luxuszentrum.
Am Ende der Champs-Élysées erstreckt sich der größte Platz von Paris, ein Ort mit einer turbulenten Geschichte. Ursprünglich als Place Louis XV geschaffen, sollte er ein Symbol der Monarchie sein. Die Französische Revolution verlieh ihm jedoch eine düstere Bedeutung. Umbenannt in Place de la Révolution, wurde er zu einem Ort, an dem die Guillotine über 1300 Menschen enthauptete, darunter König Ludwig XVI. und Marie Antoinette. Um mit der blutigen Vergangenheit zu brechen, wurde in seinem Zentrum ein antiker Obelisk aus Luxor platziert, ein stummer Zeuge der Geschichte.
Das ist das einzige Überbleibsel des prächtigen Tuilerienpalastes, der im Jahr 1871 niedergebrannt wurde. Seine Geschichte beginnt im 16. Jahrhundert, als Katharina von Medici den Bau eines italienischen Gartens in Auftrag gab. Hundert Jahre später verlieh André Le Nôtre, der Gartenarchitekt von Versailles, ihm die Form eines klassischen französischen Gartens mit perfekter Symmetrie und geometrischen Alleen. Heute ist der Tuileriengarten nicht nur ein Ort der Entspannung, sondern auch ein wahres Freilichtmuseum für Skulpturen.
Errichtet auf Befehl Napoleons in den Jahren 1806-1808, erinnert er an seine militärischen Siege. Ursprünglich diente er als monumentales Eingangstor zum Hof des nicht mehr existierenden Tuilerienpalastes. Sein Design, inspiriert vom römischen Konstantinsbogen, ist reich verziert mit Reliefs. Das charakteristischste Element ist die Quadriga - ein von vier Pferden gezogener Wagen. Ursprünglich waren es Pferde, die aus Venedig geraubt wurden und nach Napoleons Sturz nach Italien zurückkehrten. Diejenigen, die wir heute sehen, sind Repliken.
Im Zentrum des Innenhofs von Napoleon erstrahlt das moderne Gesicht des Louvre - die gläserne Pyramide. Ihr Erscheinen im Jahr 1989 auf Initiative des Präsidenten François Mitterrand war eines der kontroversesten Projekte in der Nachkriegsgeschichte von Paris. Entworfen von Ieoh Ming Pei, wurde sie anfangs als "Narbe im Gesicht von Paris" bezeichnet. Im Laufe der Jahre wurde sie jedoch zu einem akzeptierten und sogar geliebten Symbol der Stadt, das zeigt, wie Geschichte und Moderne harmonisch miteinander verbunden werden können. Heute dient sie als Haupteingang des Museums.
Als der schönste und extravaganteste Brücke in Paris gilt er als Höhepunkt des Belle-Époque-Stils. Er wurde für die Weltausstellung im Jahr 1900 erbaut und sollte die französisch-russische Allianz symbolisieren. Seine Konstruktion war ein Ingenieurswunder - ein einzelnes Stahlträger, so konzipiert, dass es die Aussicht nicht verdeckt. Was ihn auszeichnet, ist die äußerst reiche Dekoration: vergoldete Pegasusse, Nymphen, Putten und Laternen im Stil des Art Nouveau, die einen Eindruck von Luxus und Dekadenz vermitteln.
Stehend auf der Brücke von Alexander III zieht unweigerlich der majestätische, goldene Kuppelblick an. Dies ist die Eglise du Dôme, der zentrale Punkt des riesigen Invalidenpalastes-Komplexes. Im 17. Jahrhundert auf Initiative Ludwigs XIV. als Haus und Krankenhaus für Kriegsveteranen erbaut, beherbergt es heute auch das Museum der Armee. Doch gerade unter der goldenen Kuppel verbirgt sich das monumentale Grabmal Napoleons Bonaparte, dessen Überreste 1840 von der Insel St. Helena hierher gebracht wurden. Die goldene Kuppel ist ein glänzendes Symbol am Himmelshintergrund, das auf den Ort der ewigen Ruhe des Kaisers hinweist.
Das große Finale der Route ist das Treffen mit der unbestrittenen Königin von Paris. Vom Place du Trocadéro aus erstreckt sich eine klassische, postkartenwürdige Panoramaaussicht. Als temporäres Tor für die Weltausstellung im Jahr 1889 errichtet, war es der Höhepunkt technologischer Möglichkeiten, stieß jedoch auf heftigen Widerstand der künstlerischen Elite, die es als "nutzlosen und monströsen Schornstein" bezeichnete. Es sollte nach 20 Jahren abgerissen werden. Gerettet wurde es durch die Wissenschaft - es erwies sich als unschätzbar als Plattform für Experimente und als Funktelegrafenantenne.
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